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Lima

Tramway

Lima gehört zu den traditionsreichsten Namen im europäischen Modellbahnbau. Das Unternehmen wurde 1946 in Vicenza (Italien) gegründet und entwickelte sich ab den 1950er-Jahren zu einem der größten Modellbahnhersteller weltweit – mit umfangreichen Produktlinien in H0, N, 00 und Spur?0.

Ursprünglich produzierte Lima Aluminiumgussteile für die italienische Staatsbahn, wechselte aber ab 1948 zu Spielwaren aus Metall, bevor ab 1953 die serienmäßige Modellbahnproduktion startete. In den 1960er- und 1970er-Jahren wurde Lima international bekannt für bezahlbare Modelle, große Sortimentsbreite und eine Vielzahl an lokalen Vorbildvarianten – von italienischen FS-Lokomotiven über DB-Modelle bis hin zu britischen und US-Modellen.

Mit über 1200 Mitarbeitern produzierte Lima in Spitzenzeiten täglich 20.000?m Gleis, 7.000 Lokomotiven und 28.000 Wagen. Modelle wurden weltweit unter Marken wie AHM, Jouef, Arnold oder Wrenn vertrieben. In den 1980ern folgte die Qualitätslinie Lima Nova mit Mittelmotor, Kardanantrieb und maßstäblichen Wagen.

Nach der Übernahme durch Rivarossi 1992 und der späteren Insolvenz wurde Lima 2004 von Hornby Railways übernommen. Seit 2006 erscheinen Modelle wieder unter dem Markennamen Lima, inzwischen im Rahmen von Hornby International – mit moderner Technik, NEM-Kupplungen und DCC-Vorbereitung. Die Marke lebt heute u.?a. in den Linien Lima Expert (für erwachsene Modellbahner) sowie Lima Hobby Line weiter.

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